Vertrieb

Mit caniasERP sind alle Vertriebsprozesse – vom Angebot über die Auftragsabwicklung bis hin zur Rechnungsstellung abbildbar. Ein ausgewachsenes CRM-System mit Identifikation und Verwaltung von Verkaufschancen (Opportunities), Kampagnenmanagement, Kundenkontakthistorie und weiteren Funktionalitäten erweitert den Leistungsumfang. Servicemanagement stellt die im System vorhandenen und im Servicefall relevanten Informationen bedarfsgerecht zur Verfügung und dient der komfortablen Bearbeitung von periodischen wiederkehrenden Serviceaktivitäten sowie kurzfristigen
Störungsmeldungen.

Vertrieb mit caniasERP
Das Vertriebsmodul caniasERP SALES (caniasERP SAL) erlaubt die Abbildung der im Vertrieb stattfindenden Prozesse. Das Modul ist vollständig in das caniasERP-System integriert, woraus viele übergreifende Prozesse mit anderen Funktionsbereichen der Software resultieren. Die Einbindung des Vertriebsmoduls wird anhand der dargestellten Grafik erläutert.

Auftragsabwicklung
Die freie Definition von Belegarten und Positionstypen ermöglicht eine unternehmensspezifische Einrichtung des Moduls. Text-, Dienstleistungs- und reine Rechnungspositionen sind nur einige der Konfigurationsmöglichkeiten. Zudem können Lieferkonditionen, wie z.B. Versicherung, Fracht oder Versand, verwaltet werden. Die vielfältigen Definitionsmöglichkeiten von Zahlungszielen liefern die optimale Vorbereitung für die Zahlungsabwicklung und das Mahnwesen. Alle erwarteten Zahlungseingänge werden entsprechend kundenbezogener Stammdaten vorgeschlagen und an die Finanzbuchhaltung weitergereicht. Dabei sind nicht nur Skonti und (verteilte) Fälligkeiten abbildbar, sondern auch debitorische Zahlungsabtretungen (z.B. Factoring) und Zentralregulierungen. Eine Risikobetrachtung von Verkaufsvorgängen ist in caniasERP SAL detailliert möglich. Dabei werden neben ausstehenden Zahlungseingängen auch die Wertvolumina nicht fakturierter Lieferscheine und nicht gelieferter Aufträge betrachtet.

Bestände
Durch eine Vernetzung mit dem Bestandsführungsmodul caniasERP INV erhält der Vertrieb eine Sicht auf Lagerorte und Lagerplätze über alle Bestandsarten hinweg: von verfügbarem über reservierten bis hin zu dem Bestand, der sich noch in der Qualitätssicherung befindet. Die Abbildung von Konsignationsbeständen seitens der Kunden und der Lieferanten, als auch auftragsbezogene bzw. unabhängige Auffüllungsund Entnahmevorgänge, gehören zum Standardumfang von caniasERP. Das Vertriebsmodul erlaubt durch eine direkte Verbindung zum Dispositionsmodul caniasERP MRP eine Vorschau auf den Bestand zum Wunschlieferdatum des Kunden. Somit kann im Vertriebsmodul nicht nur der Bestand zum Bestellzeitpunkt, sondern auch zu allen Terminen, die in der Zukunft liegen, eingesehen werden. Bei unzureichender Deckung von Beständen kann eine Simulation über das Produktionsplanung und -steuerung caniasERP PRD Auskunft über mögliche Fertigungstermine und entsprechende Verfügbarkeiten von benötigten Komponenten geben.

Preisfindung
Das Vertriebsmodul SAL bietet umfangreiche Möglichkeiten der Preisfindungsgestaltung. Innerhalb der Preislisten können frei definierbare, positionsbezogene Parameter für das mehrstufige Preisfindungssystem ausschlaggebend sein. Das Preisfindungssystem gliedert sich in vier Hierarchieebenen, angefangen bei Materialkundenbeziehung, Materialkonditionsgruppen bis zur Preislistenbeziehung inklusive Mengen- und Rabattstaffeln. Dieser Umfang beinhaltet sowohl eine Rabattanalyse als auch dynamische Auswahlkriterien und Massenpreiserhöhungen. Diese Preislisten können zeitlich begrenzt werden, sodass die Preisstrategien im Voraus geplant und im System hinterlegt werden können. Zu diesen definierten Strategien werden entsprechende Preislisten historisiert. Zudem kann im Positionstyp des Vertriebsbeleges gesteuert werden, welche der geplanten Preisstrategien in welcher Form zum Einsatz kommen sollen.

Kundenlayouts
Der Reportdesigner von caniasERP bietet dem Anwender die Möglichkeit, die visuelle Darstellung der Belege zu verändern, um individuelle Layouts zu entwerfen. Die Beleglayouts enthalten alle Informationen, die im System zur Verfügung stehen und in Form eines PDF-Dokuments gedruckt werden sollen. Des Weiteren können kundenspezifische Belegdesigns erstellt, hinterlegt und einem Kunden zugewiesen werden, die im entsprechenden Fall vom System benutzt werden. Für jedes Vertriebsdokument, das dem Kunden zugestellt wird, können hinterlegte Texte aus einem Repertoire an vordefinierten Textbausteinen verwendet werden. Diese können sowohl belegartenspezifisch als auch kundenspezifisch zugeordnet werden. Zusätzlich kann ein existierender Beleg in diverse Sprachen übersetzt und zum Druck bereitgestellt werden. Jedes Dokument kann per E-Mail versendet werden. Durch die Anbindung eines Fax-Servers kann auch der Zustellungsweg per Fax angesteuert werden. Alle Dokumente können zentral im Dokumentenmanagementmodul caniasERP DMS hinterlegt und bei Bedarf über die Integration eines revisionssicheren Speichermediums abgelegt werden. 

Varianten und Kundenprodukte
Das Variantenmanagement in caniasERP SAL ist hierarchisch flach angelegt und in Variantenschlüssel mit entsprechenden Variantenattributen gegliedert. Der Variantenschlüssel wird einmalig angelegt und diesem werden Materialien zugeordnet. Pro Variante können die Attribute entsprechend der Zielsetzung selektiert werden. Diese werden im Rahmen der systemeigenen Plausibilitätsprüfung bereits während der Konfiguration validiert. Die Preisfindung eines Materials kann in caniasERP SAL unter anderem von der Variantenerfassung beeinflusst werden, da der Endpreis variantenabhängig sein kann. Die Einstufung der Variantenattribute in preisrelevante und preisirrelevante Merkmale trägt zu einer flexiblen, transparenten Preissteuerung bei. caniasERP SAL bietet neben der Möglichkeit zur Variantenabbildung eines Materials auch die der Anlage von kundenspezifischen Materialien. Bei Ersterem erhält das Verkaufsmaterial die vom Kunden definierten Ausprägungsmerkmale, die sich auf die Preisfindung ebenso auswirken können, wie auf die nachfolgende Beschaffung oder Fertigung. Die Abbildung eines kundenspezifischen Materials ist ein noch weiter gehendes Konzept, bei dem aus einem ähnlichen Material im Zuge des Vertriebsprozesses eine Neukonstruktion angestoßen werden kann. Dabei können die freigabepflichtigen Schritte zur Anlage eines Materials, die über das Prozessmanagementmodul caniasERP BPM gesteuert werden, durch die jeweils zuständigen Abteilungen ausgelöst werden. Eine im Vertrieb bestehende Verknüpfung zum Kalkulationsmodul caniasERP CAL erlaubt eine direkte Kalkulation des neu entwickelten Materials (samt Stückliste und Arbeitsplan), um bereits in der Phase der Kundenanfrage Auskünfte über Preis und mögliche Liefertermine treffen zu können.
 

Analyse und Controling
Vertriebsdaten können in caniasERP SAL gesondert nach Materialien, Kunden, Auftrags- oder Rechnungsarten ausgewertet werden. Auch eine nachträgliche Betrachtung aller Belegabhängigkeiten untereinander ist möglich, sodass der Belegfluss vom Angebot über den Lieferschein, Rücklieferschein und die Gutschrift bis zur Rechnung nachvollziehbar bleibt. Durch die systemeigene Schnittstelle für den Data Warehouse- Datenexport können BI-Tools (Business Intelligence) mit den ERP-Daten versorgt werden. Die aus caniasERP exportierten Daten werden in der Zieldatenbank des BI-Tools abgelegt und stehen für unterschiedlichste Auswertungen zur Verfügung.

Integration als Katalysator
Das caniasERP SAL-Modul unterstützt sämtliche Vertriebsprozesse. Belege wie Angebote, Aufträge, Lieferscheine und Rechnungen können mit diesem Modul erfasst werden, wobei jegliche Beleg- und Informationsflüsse jederzeit systemseitig rückverfolgt werden können. caniasERP SAL kann zwar als eigenständiges Modul verwendet werden, der größtmögliche Nutzen dieses Moduls erschließt sich dem Nutzer jedoch erst in der Kombination mit weiteren caniasERP Modulen.

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