Übergreifende Module

Das Dokumentenmanagement verwaltet, auf Wunsch revisionssicher, alle systemgenerierten und externen Dokumente. Die Groupware (Collaborator) mit E-Mail, Adressbuch, Aufgabenmanager, Terminplaner und Short Messenger, stellt eine transparente Kommunikation mit internen wie externen sicher. Das Projektmanagement bietet die Möglichkeit, Projekte dispositiv wirksam zu steuern, durchzuführen und zu analysieren. caniasERP KMS unterstützt das Unternehmen dabei, Wissen aus Daten zu generieren und ermöglicht es, das gesamte Wissen zu durchsuchen und zu bewerten. Business Process Management (BPM) bildet die individuellen Prozesse des Unternehmens ab, führt sie durch, überwacht und steuert sie.

Prozessmanagement mit caniasERP
Das Modul caniasERP BUSINESS PROCESS MANAGEMENT (caniasERP BPM) unterstützt den Anwender dabei, die individuellen Prozesse des Unternehmens mit einem geringen Aufwand zu modellieren, sie automatisch ablaufen zu lassen und zu überwachen. Dadurch werden auch ursprünglich komplexe und heterogene Abläufe optimiert und deren Ausführung effizient gestaltet. Im Allgemeinen zielt das Prozessmanagement darauf ab, die unterschiedlichsten Prozesse eines oder mehrerer verbundener Unternehmen flexibler und schneller zu organisieren und gleichzeitig deren potenzielles Fehlerrisiko zu verringern.

Der Ansatz von caniasERP BPM ist die Ausrichtung der im ERP-System stattfindenden Vorgänge an die spezifischen Bedürfnisse des Unternehmens durch den dafür berechtigten Benutzer selbst.

Das Prozessmanagementmodul ist vollständig in das ERP integriert und kann somit auf alle Abläufe der eingesetzten Funktionsbereiche angewendet werden. Anhand der aufgeführten Grafik wird die Eingliederung von caniasERP BPM in das Gesamtsystem veranschaulicht.

Effizienz und Individualität
Das Ziel von caniasERP BPM ist es, die Kernprozesse zu verwenden, sie zu ergänzen, zu automatisieren und damit eine höhere Effizienz zu erreichen. Dadurch, dass der Anwender mit Hilfe des Prozessmanagementmoduls die Geschäftsabläufe in Eigenregie anpassen und erweitern kann, lassen sich die Anforderungen der Fachabteilungen deutlich schneller und ohne externen Programmieraufwand umsetzen. Somit werden eine hohe Abdeckung individueller Unternehmensbedürfnisse und eine besonders hohe Integration erzielt.


Modellierung von Prozessen
Das Modul caniasERP BPM unterstützt den Benutzer bei der Entwicklung und Darstellung lauffähiger Geschäftsprozessmodelle: Mittels eines standardisierten Regelwerks können Prozesszusammenhänge mit all ihren organisatorischen und strukturellen Besonderheiten eingerichtet und festgehalten werden. Klar definierte Verfahrens-, Arbeits- und auch Ausnahmeregeln geben den Mitarbeitern einen äußeren Rahmen für die durchzuführenden Prozessschritte. Bei der Modellierung von Geschäftsprozessen kann der Benutzer auf vordefinierte Aktivitäten zurückgreifen und diese bedarfsgerecht einbinden:

  • Genehmigung oder Ablehnung (durch eine Person)
  • Bewertung (durch eine Person)
  • Entscheidung (durch das System anhand von hinterlegten Kriterien)
  • Abstimmung (zwischen mehreren Personen oder Abteilungen)
  • weitere frei konfigurierbare Aktivitäten (Umsetzung mittels TROIA-Code)


Generell sind in caniasERP BPM manuell auszuführende Tätigkeiten von solchen zu unterscheiden, die automatisch ablaufen. Doch unabhängig davon, ob es sich um eine manuelle oder eine automatische Aktivität handelt, verfügt jede davon über eigene Funktionen und Eigenschaften.

Zusätzlich zur Auswahl von Aktivitäten stehen dem Anwender standardmäßig gestaltete Teilprozesse als Ideengeber zur Verfügung. Diese können von Prozessentwicklern an passenden Stellen als Bestandteile wiederverwendet werden und schaffen eine unternehmensweite Einheitlichkeit. Gleichzeitig werden damit Fehlerpotenziale reduziert. Des Weiteren können bei der Abbildung von Geschäftsabläufen Dokumente, wie z.B. Protokolle, Zeichnungen oder modellierte ereignisgesteuerte Prozessketten (EPKs), integriert werden. Gut strukturierte, automatisierte Geschäftsabläufe sind eine effektive Grundlage zur Steigerung der Prozessleistung und letztendlich der Unternehmensproduktivität.

Prozesssteuerung und -Verfolgung
Für die zentrale Steuerung von Prozessen stehen in caniasERP BPM je nach Aktivitätstyp unterschiedliche Kriterien zur Verfügung. Bei den manuellen Tätigkeiten entscheidet ein prozessverantwortlicher Anwender im Einzelfall über einen definierten Vorgang und kann diesen entweder genehmigen oder ablehnen. Ebenso können Automatismen, wie beispielsweise das automatische Versenden von E-Mails bei Eintreten eines bestimmten Ereignisses, eingerichtet werden. Eine weitere Automatisierungsmöglichkeit ist das Einfügen eines „Timeout- Links“ bei der Prozessmodellierung. Damit kann vom Benutzer festgelegt werden, an welchen vertretenden Mitarbeiter eine Aufgabe weitergeleitet werden soll, wenn die dafür verantwortliche Person bis zu einem definierten Zeitpunkt nicht reagiert hat. Grundsätzlich entlastet die Automatisierung von Abläufen Mitarbeiter im Tagesgeschäft, senkt Kosten und trägt zur Verringerung der Fehlerquote bei.

caniasERP BPM ermöglicht es Anwendern, während der Laufzeit auf Geschäftsprozesse zuzugreifen und ihre Aufgaben kontextabhängig zu überblicken. So erhalten sie nicht nur eine Übersicht über den Verlauf logisch zusammenhängender Prozessschritte, sondern auch eine Information über den aktuellen Stand des Prozesses. Da es sichtbar wird, wie der Prozess bei einer positiven Prüfung (Genehmigung) oder bei einem negativen Prüfungsergebnis (Ablehnung) verlaufen würde, gibt der Prozesspfad dem Anwender einen Einblick in die mögliche Gestaltung zukünftiger Folgeaktivitäten. Gleichzeitig bietet das Modul eine lückenlose Rückverfolgbarkeit des gesamten Prozessverlaufs im Nachgang, was einen großen Beitrag zur Absicherung bestehender und Optimierung zukünftiger Betriebsabläufe leistet.


Integration in das Gesamtsystem

caniasERP BPM beinhaltet alle für das Prozessmanagement notwendigen Werkzeuge und ist eine schnittstellenfreie Lösung. Die vollständige Integration der Prozessmanagementkomponente in das Gesamtsystem und ihre interne Prozessvernetzung mit anderen Modulen schaffen dem Anwender zahlreiche Integrationsvorteile. caniasERP BPM arbeitet standardmäßig mit folgenden Funktionsbereichen zusammen:

  • Entwicklungsumgebung
  • Stammdaten
  • Einkauf
  • Bestandsführung
  • Disposition
  • Produktion
  • Vertrieb
  • Produktkalkulation Qualitätsmanagement
  • Kundenbeziehungsmanagement
  • Projektmanagement
  • Dokumentenmanagement
  • Personalmanagement
  • Kommunikationslösung (Groupware mit E-Mail-Client, Termin-, Aufgabenverwaltung, etc.)


Dabei ist die Anbindung von caniasERP BPM an weitere Module und die Abbildung bzw. Erweiterung eines jeden systemweit vorhandenen Prozesses ohne weiteres möglich.

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