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Grundsystem

caniasERP Basis ist standardmäßig im Lieferumfang enthalten und sorgt mit Stammdaten und Systemadministrationswerkzeugen sowie Prüftabellen, Entwicklungstools und Workflow-Mechanismen für eine komfortable und individuelle Einrichtung des Systems.

Stammdatenverwaltung mit caniasERP

Das Stammdatenmodul caniasERP BASIC CORE DATA (caniasERP BAS) ist die Grundlage und das Herzstück der ERP-Software. Es ist für die Administration und Steuerung des gesamten Systems sowie für die Verwaltung von Stammdaten zuständig und ist in jeder Installation von caniasERP enthalten. Das Basismodul caniasERP BAS ist mit allen Funktionsbereichen der Gesamtlösung vernetzt. Neben den herkömmlichen Stammdaten werden in diesem Modul auch die Prüftabellen verwaltet, die dem System, und letztendlich dem Benutzer, eine besonders hohe Flexibilität verleihen. Über das Rechtekonzept von caniasERP können ausgewählte Mitarbeiter dediziert zur Konfiguration ihres Arbeitsbereiches berechtigt werden und Modifikationen vornehmen. Damit liegt die Hoheit über die Ausgestaltung des Systems in der Hand des Anwenders.


Prüftabellen als Grundlage des Systems

Das System caniasERP basiert auf sogenannten Prüftabellen, welche in caniasERP BAS zusammengefasst sind. Sämtliche Auswahlfelder, beispielsweise für die Bestimmung der Material- bzw. Belegart, Produktgruppe oder des Lagerorts, basieren auf Prüftabellen. Weitere Beispiele dafür sind Sachverhalte wie Abteilungen, Berechtigungen, Dispositionsvarianten und Termin- bzw. Ressourcentypen für die Planung. Änderungen in den Prüftabellen sind sofort wirksam: Wird eine Prüftabelleneinstellung (z.B. neue Tabelle, Struktur- oder Inhaltsveränderung einer bestehenden Tabelle) oder ein Parameter erstellt, geändert oder gelöscht, so wird das Ergebnis der Änderung direkt im gesamten System sichtbar. Viele der Kundenanforderungen können über die reine Konfiguration von Prüftabellen erfüllt werden. Deshalb ermöglicht es caniasERP, die Besonderheiten verschiedener Branchen nur durch unterschiedliche Einrichtung der Prüftabellen in ein und derselben Lösung umzusetzen.


Pflege von Kunden- und Lieferantenstammdaten

Sämtliche Basisinformationen zu Lieferanten, Interessenten und Kunden werden in caniasERP BAS gepflegt. Innerhalb der Stammdaten kann eine Vielzahl von Parametern hinterlegt werden, welche dem Anwender in allen Bereichen des Systems die jeweils relevanten Informationen automatisch zur Verfügung stellen und deren Nutzung steuern. Bereits bei der Anlage von Daten im Kunden-, Lieferanten- und Interessentenstamm profitiert der Nutzer von der vollständigen Integration mit anderen Modulen:


  • Einrichtung einer automatisierten und unternehmensspezifischen Preisfindung, für welche beispielsweise die Kundenklassifizierung oder Zugehörigkeiten zu Kunden- bzw. Preislistengruppen eingestellt werden können
    (Verbindung zum Vertriebs- und Einkaufsmodul – caniasERP SAL und caniasERP PUR).
  • Hinterlegung von Zahlungs- und Bankinformationen zur automatischen und fallspezifischen Steuerermittlung
    (Verknüpfung zur Finanzbuchhaltung caniasERP FIN).
  • Einpflegen beliebig vieler Unternehmensadressen mit der Möglichkeit, Standardrechnungs- und Standardlieferadressen festzulegen und Handelsvertreter für die automatische Provisionsabrechnung zuzuweisen.
  • Bestimmung von Währung, Korrespondenzsprache und anderer Standards. Des Weiteren schafft eine direkte Verbindung zwischen verschiedenen Systemkomponenten und dem Adressbuch von caniasERP BAS zahlreiche Vorteile: Es besteht die Möglichkeit, bereits angelegte Kontaktpersonen (im Nachgang) einem Unternehmen zuzuweisen und umgekehrt, einem Unternehmen zugeordnete Kontaktpersonen automatisch in das Adressbuch zu übernehmen.


Pflege von Materialstammdaten

Analog zu Kunden- und Lieferantenstammdaten werden im Basismodul auch Materialstammdaten angelegt und verwaltet. Dabei wird die Bezeichnung „Material“ als Sammelbegriff für Artikel, Material, Betriebs- und Hilfsstoffe, Dienstleistungen, Ersatzteile oder Handelsware verwendet. Somit ergibt sich für alle genannten „Materialarten“ eine zentrale Ablagestelle. Zur Grundkonfiguration eines Materials gehören zum Beispiel:


  • Definition von (zulässigen) Lagerplätzen.
  • Festlegung der Dispositionsdaten zur Wiederbeschaffung durch die Fertigung oder den Einkauf.
  • Bei Bedarf Hinterlegung von Daten für die Verwendung in anderen Modulen: Service-, Wartungs-, Preisfindungsinformationen, Vertriebs- und Einkaufsdaten, Kennzeichen zur Mehrwertsteuer- und
    Erlöskontenfindung in der Finanzbuchhaltung, Parameter für die Bestandsbewertung eines Materials, etc.


Zusätzlich werden dem Material die zu verwendenden Mengeneinheiten zugewiesen (Stück, Meter, Stunden, Paletten, etc.). Dabei kann der Anwender pro Material Beziehungen zwischen den Mengeneinheiten definieren (z.B. eine Palette = 100 Stück, eine Dose = 4 Liter) und automatisch auf allgemeingültige Mengenrelationen, die in den Prüftabellen hinterlegt wurden, zurückgreifen (z.B. 1Tonne = 1000 Kilogramm). Die Verwendungsmöglichkeit bzw. Verfügbarkeit eines Materials wird im System über den Materialstatus (aktiv, gesperrt, nur Konstruktion, etc.) und der standardmäßige Beschaffungskanal über den Beschaffungsschlüssel gesteuert (Eigenfertigung, Einkauf oder Zukauf mit Beistellung).Sofern die entsprechenden Module von caniasERP im Einsatz sind, ermöglicht dies direkte Verzweigungen zur Pflege von Stücklisten und Arbeitsplänen sowie zur Bestandskontrolle in der Lagerverwaltung und anderen Bereichen, sind beispielsweise Bilder oder mehrsprachige Materialtexte erforderlich, so können diese entsprechend dem Verwendungszweck (intern, Einkauf, Vertrieb, Fertigung) gepflegt werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dem Material neben der eigens vergebenen Bezeichnung auch kunden- und/ oder lieferantenspezifische Bezeichnungen und Nummerierungen zuzuordnen. Anhand frei definierbarer Parameter und der Zuweisung von Sachmerkmalsleisten können Materialien bei Bedarf stärker differenziert werden.


Weitere Konfigurationsmöglichkeiten

Zur individuellen Einrichtung und Nutzung des Systems stehen dem Anwender weitere Konfigurationsmöglichkeiten zur Verfügung, die zusammengefasst folgende Bereiche umfassen:


  • Im Adressbuch können alle Kontakte (Mitarbeiter und externe Geschäftspartner) hinterlegt werden. Ebenso erlauben explizite Berechtigungen die Anlage von persönlichen Adressbüchern, die für andere Personen nicht einsehbar sind.
  • Innerhalb des Variantenmanagements werden allgemein Varianten zur späteren Anwendung definiert. Dabei ist es möglich, Merkmale und deren mögliche Ausprägungen zu hinterlegen (z.B. „Farbe“ als Merkmal und „rot“, „grün“, „blau“ als Ausprägungen). Diese Varianten werden Produkten zugewiesen und können sich ggf. auf Stücklisten, Arbeitspläne sowie Gewichts- oder Preisfindung auswirken. Auch die Zuordnung stetiger Attribute wie Länge, Dichte oder Volumen steht als Funktion zur Verfügung. Dies bewirkt, dass eine Materialnummer viele unterschiedliche Ausprägungen aufweisen kann.
  • Bei der Anlage von Kostenstellen können diese z.B. als Haupt- oder Hilfskostenstellen bzw. Sammel- oder Verteilkostenstellen definiert werden. Ebenso ist die Konfiguration relevanter Einstellungen für die Finanzbuchhaltung möglich (Zugehörigkeit zu einem Geschäftsbereich, Freigabe zur direkten Verbuchung auf eine Kostenstelle, etc.).
  • Die Hinterlegung von Sachmerkmalen/Klassen erlaubt es dem Anwender, bestimmte Klasseninformationen oder Eigenschaften einem Material, Kunden oder Lieferanten zuzuweisen. Demnach unterscheiden sich die einzelnen Datensätze zunächst durch die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Klasse bzw. einem Sachmerkmal und zusätzlich durch die Ausprägung der jeweils zugeordneten Merkmale.

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